
Banisteriopsis muricata ist eine einheimische Kletterpflanze, die in den tropischen Tieflandgebieten des Departements Petén in Guatemala wächst und sich durch ihr phytochemisches Profil sowie ihre möglichen Verbindungen zu althergebrachten Traditionen auszeichnet.
Verbreitung und Lebensraum:
Lokaler Lebensraum: Er kommt in den Tiefland- und Tropenwaldgebieten von Petén (wie beispielsweise in der Umgebung von Yaxhá) sowie in benachbarten Regionen im Süden Mexikos vor.
Pflanzenart: Es handelt sich um einen Kletter Strauch oder eine holzige Liane aus der Familie der Malpighiaceae, die tropische, saisonal trockene Klimazonen bevorzugt.
Eigenschaften und Verbindungen
Alkaloide im Stängel: Die Stängel und das Holz der Liane enthalten Betarboline (wie beispielsweise Harmine).
DMT in den Blättern: Die Blätter enthalten N,N-DMT (Dimethyltryptamin), wobei sich die Konzentration dieser Substanz im Laub und im holzigen Stängel unterscheidet.
Kultureller und archäologischer Kontext
«Maya-huasca»: Einige Forscher vermuten, dass die alten Maya diese Pflanze oder ihre botanischen Verwandten möglicherweise als Ayahuasca-Äquivalente für schamanische Praktiken oder Rituale verwendet haben.
Ikonografie: Die für diese Art charakteristischen, ineinander verschlungenen Stängel erinnern an die Darstellungen kosmischer Nabelschnüre in der Maya-Kunst der klassischen und postklassischen Periode.
Das ist wunderbar, denn es ebnet den Weg dafür, dass Mexiko und Guatemala Ayahuasca als nationales Kulturerbe anerkennen.






