
Das Buch trägt den Titel «Schamanen, Ayahuasca und Heilung» und umfasst 328 Seiten. Es wurde von Santiago López Pavillard verfasst, der an der Universidad Complutense in Madrid in Anthropologie promoviert hat.
Das Buch beschränkt sich keineswegs auf eine historische oder anthropologische Beschreibung des Phänomens, sondern widmet den «Ayahuasca-Zeremonien» einen eigenen Abschnitt mit Untertiteln wie «Die Teilnahme an einer Ayahuasca-Zeremonie», «Vorbereitung auf die erste Einnahme», «Erläuterungen des Schamanen zur Zeremonie» und «Die Arbeit», in dem dargelegt wird, wie diese Sitzungen ablaufen und wie sich die Teilnehmer darauf vorbereiten sollten, sowie einen Abschnitt namens «Die therapeutischen Ergebnisse», in dem auf die psychologischen und spirituellen Vorteile eingegangen wird und Erfahrungen emotionaler Befreiung und mystischer Verbindung beschrieben werden.
Das Werk normalisiert zudem das während der Sitzungen hervorgerufene Erbrechen, indem es dieses als eine Phase der Reinigung beschreibt. In einer Passage heißt es: «Der Weg der Läuterung geht […] dem Weg der Erleuchtung voraus.»
Der Autor des Buches ist der Anthropologe Santiago López-Pavillard, ein auf den Schamanismus im Amazonasgebiet und Bewusstseinszustände spezialisierter Forscher. Nach Angaben des Verlags CSIC selbst soll das Werk eine «Neukonzeption der Figur des Schamanen» ausgehend vom zeremoniellen Gebrauch von Ayahuasca und Tabak bieten und zudem eine Debatte über «das Wesen und die Reichweite wissenschaftlicher Erkenntnisse» anstoßen. Die Veröffentlichung enthält jedoch eine Klausel, in der der CSIC-Verlag klarstellt, dass «die in diesem Werk enthaltenen Informationen, Behauptungen und Meinungen ausschließlich in der Verantwortung des Autors oder der Autoren liegen», während der Verlag betont, lediglich für den wissenschaftlichen Wert der Ausgabe verantwortlich zu sein. Dennoch ist das Buch Teil des offiziellen Katalogs des CSIC-Verlags und wurde in einer seiner akademischen Reihen veröffentlicht.






